Umweltwissenschaften und Klimawandel

Die Umweltwissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten einen bedeutenden Aufschwung erfahren. Immer wieder werden neue Erkenntnisse aus diesem Bereich veröffentlicht. Der Großteil der Botschaften kommt dabei aus der Klimaforschung. Jüngste Ergebnisse unterstreichen den raschen Klimawandel.

Die globale Erwärmung

Fast täglich werden neue Forschungsergebnisse, die mit der Erderwärmung und dem Klimawandel zusammenhängen, der Öffentlichkeit verraten. Der Ausstoß von Kohlendioxid hat sich in den letzten Jahren trotz einiger Gegenmaßnahmen ungebrochen fortgesetzt. Seit einigen Jahren sind die CO2-Emissionen aus Fabriken und dem Verkehr sogar noch zusätzlich gestiegen. Im Jahr 2019 rechnen Forscher mit einem neuen Rekordwert.

Von der Erderwärmung sind jedoch auf Polargebiete und Regionen mit Permafrostböden betroffen. Das Eis der Gletscher schmilzt und durch das Auftauen der Böden könnte in manchen Regionen der Ausstoß von Methangas steigen. Dieses Gas fördert die Erderwärmung noch mehr als das Kohlendioxid.

Mehrere Studien haben sich dieses Jahr bereits mit der Auswirkung der Erderwärmung auf die Weltmeere beschäftigt. Dabei fand man heraus, dass sich die Meere weitaus stärker erwärmen als vorerst vermutet.

Methangas aus Erdgasfeldern

Methan ist in der Erdatmosphäre in geringerer Konzentration enthalten als CO2, doch die Treibhauswirkung ist um ein Vielfaches stärker. Methangas wird auch künstlich freigesetzt, wie unlängst Forscher entdeckten. Dieses Gas stammt dabei in erster Linie aus Erdgasfeldern. Beim sogenannten Fracking, das zur Gewinnung von Erdgas eingesetzt wird, entsteht nebenbei Methan. Auch Tiere und Reisfelder produzieren Methangas. Die Natur reagiert allerdings auf das Freisetzen von Methan viel empfindlicher als auf die CO2-Emissionen, wie Forscher der Cornell-University bestätigen.

Um den Klimawandel wissenschaftlich zu analysieren, haben sich Forscher aus der ganzen Welt zusammengeschlossen und arbeiten regelmäßig an gemeinsamen Studien. Unterstützt werden die Forschungen auf internationaler Ebene von den Vereinen Nationen, der Weltorganisation für Meteorologie und dem zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen. Auch neue technische Möglichkeiten stehen den Wissenschaftlern zur genaueren Erforschung von CO2-Änderungen und Klimawandel zur Verfügung.